Photogrammetrie-Modus

RAPARDS ist so ausgelegt, dass es die Zeit für Erfassung der Unfallstelle und die Auswertung erheblich verkürzen kann. Dank der Automatisierung der Erkennung von Abständen und Winkeln auf den eingelesenen Photos sind nur sehr wenige Eingaben des Benutzers notwendig. So wird die Zeit zur Erhebung und Erfassung der nötigen Information nicht unerheblich verkürzt.

Kombination mehrerer Bilder

Je nach Unfallstelle kann es nötig sein, mehrere Photos aufnehmen zu müssen, um alle nötige Information zu erfassen. Dann ist das Programm in der Lage, die Photos zu kombinieren und daraus ein einziges Diagramm zu erzeugen.

Zur Nutzung dieser Funktion muss der Benutzer gemeinsame Punkte zuweisen, welche auf mehreren Photos erkennbar sind. Sobald alle nötige Information beisammen ist, wird wie üblich ein Diagramm erstellt und, wenn gewünscht, noch auf der Unfallstelle ausgedruckt.

Der Referenzgegenstand

Auf jedem Bild muss der Referenzgegenstand gut sichtbar sein. Durch die automatische Analyse seiner Orientierung und Grösse kann ein massstäbliches Koordinatensystem ermittelt werden. Grösse, Form und Farbe des Referenzgegenstandes sind so abgestimmt, dass die automatische Erkennung möglichst präzis ist, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Erkennung des Referenzgegenstandes bei ungleichmüssigem Licht

Auch wenn der Referenzgegenstand ungleichmässig beleuchtet wird oder die Lichtverhältnisse der Umgebung stark variieren (links), kann er doch meist automatisch erkannt werden (unten).

Falls dem Programm die automatische Erkennung nicht gelingt, kann der Benutzer mit Hilfe eines Rechtecks helfen, das Suchgebiet nach dem Referenzgegenstand einzugrenzen.

Sollte auch diese Hilfe zu keinem Erfolg führen, kann der Benutzer von Hand im Uhrzeigersinn auf die Eckpunkte des Referenzgegenstandes klicken und ihn so von Hand einlesen.