Reglerentwurf für Verkehrskreuzungen

Theoretische Aspekte

Thomas Riedel

Es wird ein Algorithmus zur Regelung von diskreten, ereignisorientierten Systemen (Discrete Event Systems) vorgestellt. Als Beispiel einer Anwendung sollen die Ampeln einer Verkehrskreuzung geregelt werden. Mit einem einfachen Beispiel sehen wir, wie eine Kreuzung und wie Verkehr mathematisch modelliert werden kann. Der Regelalgorithmus basiert auf dynamischer Programmierung und Branch-and-Bound. Eine Darstellungsweise mit Graphen ist möglich, Komplexitätsbetrachtungen können angestellt und Verbesserung bezüglich Rechengeschwindigkeit entwickelt werden. Am Schluss stellen wir Erweiterungen auf kompliziertere Kreuzungen vor sowie die nahe Kopplung zweier Kreuzungen. Die Regelung von zwei gekoppelten Kreuzungen wird zur Zeit zusammen mit der Stadtpolizei Zürich in Angriff genommen.

Bericht 91-19 des Instituts für Automatik der ETH Zürich.

Stichworte: Diskrete, ereignisorientierte Systeme, Verkehrsregelung, Graphentheorie, dynamische Programmierung

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